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Wie man ein Geschäftsmodell der Kreislaufwirtschaft in Gang bringt

 


HERAUSFORDERUNG

Unser Klient, ein erfahrenes Unternehmen aus der Design- und Möbelindustrie setzt sich die Vision, welche unter «Zirkuläre Ökonomie» betitelt ist. Das Problem: Bei Konsumenten gibt es einen Widerspruch zwischen artikuliertem Wunsch «Nachhaltigkeit» und dem Kaufverhalten «Convenience». Während sich die Konsumenten bei Umfragen «Nachhaltigkeit» wünschen, kaufen sie trotzdem günstige Möbel ein, welche sie nach ein paar Jahren wieder wegwerfen. 

Unser Kunde sucht nach einem Nutzenversprechen und einem Geschäftsmodell, welches die Bedürfnisse der Konsumenten mit den Zielen der Nachhaltigkeit in Einklang bringt.

 

Abb. 1: Rentable bzw. kundenorientiertes Geschäftsmodell und nachhaltiges Geschäftsmodell weisen eine geringe Schnittmenge auf. 

 

VORGEHENSWEISE

Die Problemstellung unseres Kunden wurde in einer Fallstudie beschrieben, welche Lernziele wie «Empathizing», «Business Model Design», «Evaluation von Wettbewerbsfähigkeit» enthält. 

Die Fallstudie wurde auf BeeUp veröffentlicht. Über 3 Monate hinweg haben BeeUp-Teams mit insgesamt 497 Teilnehmern Lösungen entwickelt, wie die Herausforderung gelöst werden kann. Die Teilnehmenden stammten aus allen Kontinenten und arbeiteten in unterschiedlichen Funktionen und Industrien. 

Die Teilnehmenden wurden durch unsere Coaches mit virtuellem Coachings begleitet. Das ist nötig. Denn: Crowdsourcing ist sehr kreativ. Aber in der Geschäftsmodellinnovation genügt Kreativität nicht. Das Resultat muss umsetzbar sein!  

Ziel war es, die «Convenience» beim Kundensegment als gegeben zu betrachten und diese Rahmenbedingung dazu zu nutzen, die gesetzte Vision zu erreichen. Also: Das Problem als Teil der Lösung zu sehen. Die Frage, welche in das Coachings der Gruppen sehr oft diskutiert wurde, war: Wie kann Convenience dazu genutzt werden, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln? Und: Inwiefern unterscheiden sich die Bedürfnisse verschiedener Kundensegmente, damit das Wertversprechen am Markt möglichst spezifisch zu den Bedürfnissen der jeweiligen Kundensegmente entwickelt werden kann? 

Damit zerfällt das obere Venn-Diagramm in eine grosse überschneidende Menge:

 

Abb. 2: Nachhaltigkeit und Kundenorientierung sind kein Widerspruch mehr, wenn man die Ursachen des Problems als Schlüssel für die Lösung sieht. 

 

RESULTAT

Das Resultat ist geistiges Eigentum unseres Klienten. Es wurde ein out-of-the-box Kundensegment gefunden. Das neue Geschäftsmodell erlaubt es diversen Stakeholdern im Ökosystem Geld zu verdienen. Und dabei sind die Anreize so gesetzt, dass sich ökologisches Handeln in zirkulären Wertschöpfungsketten schlichtweg lohnt. Die Gewinnerin des Wettbewerbs – eine Beraterin aus Singapore -  hat nicht nur eine «Documented Value Proposition», also Rentabilitätsberechnungen entwickelt. Auch ein Plan gemäss den Lean Start-Up Prinzipien lag vor. 

 

DAS GUTE DARAN WAR

Ein grosses Plus war: Unser Kunde brauchte keine Investitionen zu tätigen, da die Lösung einen sehr guten Fit zur bestehenden Kernkompetenz ist. Ein Resultat der Coachings! Der Kunde konnte vom ersten Tag an das Geschäftsmodell implementieren.

Andere hervorragende Teams stammten aus den USA (Team eines renommierten MBA-Programms), Deutschland & Guatemala (Logistik-Berater aus Hamburg), Botswana, Italien, Malaysia, Ghana und Spanien. So weiss unser Kunde nicht nur, wie der Europäische Markt angegangen wird, sondern auch, wie die Sales-Kanäle zur US-Army aussehen. Also ein guter Plan für später. 

 

Bild 3: Auch Gewinner stammten von allen Kontinenten.

 

Wenn Sie neugierig sind, wie Ihr Geschäftsmodell die Herausforderung der Nachhaltigkeit meistern kann, und dabei die Rentabilität stärkt, dann bitte ich Sie um Kontakt. 

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